Videodreh “23.55: Alles auf Anfang”

5.45 Uhr morgens: Pola und ich schleichen mit angehaltenem Altem durch die Wohnung, streifen die am Abend zuvor herausgelegten Kleider über, schnappen uns möglichst raschelarm unsere Rucksäcke, machen uns KEINEN lauten Kaffee und huschen aus der Tür – vom Tiefschlaf bis in den Flur: 3 Minuten. Als wir im Flur stehen macht es laut HOOOOOOOONK!!!! Das war Danny, er hat, O-Ton, dann irgendwie doch geklingelt. Im Schlafzimmer hört man ein Kind hüsteln, und eine Babysitterin fluchen. Wir huschen, denn mal ehrlich, was bleibt uns übrig.

Im vor unserer Tür geparkten Sprinter warten zwei Co -Helden mit stecknadelgroßen Augen, eine verblüffend gut aufgelegte Soraya mit ihrem riesigen Make -Up -Koffer zwischen den Knien und ein entschuldigend grinsender Danny. “Tanke,” knarzt Pola. er meint: “Kaffee! Croissant! Aber dalli” Wir rutschen durch den Schnee zur Tankstelle, betanken uns, und mit wohlig verbrühten Lippen werden auch wir endlich warm. “Wie geht´s?” fragt jemand. Jemand anderes schläft.

Wir schleichen uns aus dem verschneiten Berlin heraus auf die Autobahn, wieder von der Autobahn herunter, über kurvige, holperige Brandenburger Landstraßen bis wir an einen Feldweg kommen. “Westernsta… Templ…” steht auf dem verschneiten Schild, fehlte noch, dass es schief herunterhinge, mit Einschusslöchern – wir sind da.

Mir geht´s irgendwie nicht so. Meine Beine wackeln verdächtig, als ich aus dem Sprinter steige, der Schnee unter meinen dicken Stiefeln und ich, wir knarzen synchron.  Mir ist, als würde ich Glocken hören, oder vielleicht eine Mundharmonika? Die Westernstadt Templin liegt unter einem dicken weißen Mantel, ein paar verlorene Gestalten stehen an den Häuserecken und pusten sich auf die eisigen Hände.

Der Saloon in seiner albernen Originaltreue entreißt uns dann doch ein Jauchzen, dass allerdings zu eisigen Wolken gefriert und klirrend zu Boden fällt. “Rrrwawawawa!! Heizlüfter!!!” sagt die gereizte Diva, nämlich ich. Schlafmangel macht irgendwie weniger leidensfähig. Aber macht er auch, ähm, latente Übelkeit? Denken wir nicht drüber nach. Doch da springt unser Regisseur Micky auf uns zu, Zuversicht versprühend und aufgekratzt, das wird gleich warm, sagt er, und habt ihr die Komparsen schon gesehen, und ist das nicht geil hier??? Aber hey, der hat ein drei Wochen altes Baby, der schläft eh nie…

In einer Ecke steht Lars Rudolph in einem Daunenanorak und sieht dabei so filmogen aus, dass man sofort eine Kamera auf ihn richten möchte, ach was soll´s: eine Kamera sein möchte.. Ich umarme ihn kurz, nur nicht zu lange, denn der Daunenanorak hat einfach zu viel Ähnlichkeit mit einem… weichen… Kopfkchrrrrr…. Aber wer wird schon schlafen, oder sich gar beschweren, wenn der wunderbare Lars das Ganze mit freundlicher, ja freudiger Gelassenheit trägt, und dass, nachdem er schon im Sommer einen ganzen Tag mit uns im Sumpf verbracht hat und schreiend durch den Schlamm gewatet ist, Gewehr im Anschlag?

Ich muss heute offensichtlich sowieso nicht viel, zumindest erstmal nicht. Nach und nach werden die Jungs eingekleidet, samt der ausschließlichen männlichen Komparserie. Gehröcke werden verglichen, zu kleine Schuhe verflucht, Hüte bejubelt – und vor Allem, liebe Pazifistenfreunde: es werden Colts gewirbelt, und zwar nicht zu knapp. Ihr würdet nicht glauben, wie begeistert sich diese Band im Gebrauch von Schusswaffen übt, wenn es drauf ankommt. Ich sitze währenddessen mit Soraya in der Maske und kriege in einer etwa zweistündigen Prozedur einen riesigen Turm von Haaren auf den Kopf gebaut, inklusive eines künstlichen Haarteils, das aussieht wie ein Vogelnest, aber mit meinen eigenen Haaren kaschiert wird. Am Ende der Baumaßnahmen sehr ich aus wie Claudia Cardinale. Wie Claudia Cardinale, die was Falsches gegessen hat, was durchaus nicht unrealistisch ist, denn damals, zu Zeiten des guten alten Spaghetti -Westerns, haben Schauspielerinnen ja noch hin und wieder was gegessen. Spaghetti zum Beispiel. Ich sage immer noch niemandem ein Sterbenswörtchen davon, dass mir irgendwie übel ist. Noch nicht mal mir selber. Dann müsste ich ja auch darüber nachdenken, dass die Kinder beide in der letzten Woche jeweils eine Nacht lang die Kotzgrippe hatten.

8.30 Uhr: Die erste Szene, die gedreht wird, ist ausgerechnet die, auf die Mark sich seit Wochen vorbereitet, aufgeregt wie ein Schuljunge:

Die Watschnszene!  Unsere Hommage an die Filme von Terence Hill und Bud Spencer, genauer gesagt: Sie nannten ihn Nobody.

Und wie Mark sich vorbereitet hat. Der Mann zieht schneller als die Schatten unter meinen Augen! Beinahe bekommen wir Mitleid mit Lars, der sich hochprofessionell vom süffisant grinsenden Mark vermöbeln lässt… Und ja, falls ihr euch das gefragt haben solltet: die Szenen sind teilweise beschleunigt. Aber nicht sehr! Mir wird ob der Geschwindigkeit des Gewatschtes, na was wohl: übel. Trotzdem stehe ich am Rand, einen Daumen oben , mit der  anderen Hand halte ich eine Kamera.

11.30: Huch, ich bin dran. Wir drehen die Anfangsszene: die Einstellung, in der ich hinter dem Tresen stehe, Lars versucht mich anzuschäkern, und die wilde Horde den Saloon betritt. Auch hier bin ich glücklicherweise nur sehr ausschnittshalber im Bild, denn inzwischen muss ich mich schon in jeder Drehpause hinsetzen. Wobei jedes Mal,wenn ich mich seufzend auf meinen Stuhl fallen lasse, Soraya von hinten in mein Ohr zischt: nicht anlehnen!!! Wegen der Frisur. Und glaubt mir, ich hab versucht mich anzulehnen, und das ist mir sowieso gleich wieder vergangen. Nicht wegen Soraya, sondern wegens der vielen Nadeln in eben jener Frisur. Aber hey, die großartige Beklopptheit meiner wilden Horde und Larsens unfassbare Westernität machen Einiges wett, und für wenige Minuten vergesse ich, darüber nachzudenken, ob es mir wohl besser ginge, wenn ich mich nur endlich übergeben würde.

Zwischen den Takes gibt es unendliche Wartephasen, in denen Komparsen -Gesichtsausdrücke gedreht werden, oder Details des Saloons, oder auch nur irgendwas Technisches gewurstelt. Das Gewarte macht mich völlig alle. Als es das fünfte mal heißt: ein paar Minuten Pause! gehe ich endlich zur Aufnahmeleitern und sage: Mir geht´s, ähm, nicht so gut, und, ähm, wenn ihr wüsstet, dass ihr mich eine halbe Stunde nicht braucht, dann würde ich mich mal hinlegen… Halbe Stunde geht, sagt sie. Ich wanke vom Set ins Nebenzimmer und lasse mich, Nadeln hin und her, auf eine Matratze fallen, die sich aber dummerweise dreht. Und übrigens, Nadeln hin oder her ist leicht gesagt, die Nadeln sagen: Nadeln her, also hier. Und da und da und da. Aber hey: lieber zehn Nadeln im Hirn als einen Krampf im Nacken, oder? Oder nicht? Jemand kommt und deckt mich zu, und stellt mir einen schwarzen Tee neben den genadelten Kopf.

Etwa anderthalb Stunden später werde ich aus meinem Dämmerzustand geholt, jetzt bräuchten sie mich dann doch langsam mal wieder – es wird gepokert! In meinem Fall: zu hoch. Ich verschwinde erstmal auf die Toilette. Um einige wellige Käsebrötchen leichter bringe ich die ersten Takes der Pokerszene mit Anstand hinter mich – das Pokerface kommt mir entgegen. In den Drehpausen lege ich die Stirn auf den Pokertisch, nur die allgemeine Erheiterung um Polas “Kartentrick” -Szene (Pola zieht grandiose Grimassen, die Karten werden von einem professionellen Zauberer und Kartentrickser durch die Gegend gewirbelt) erwecken für kurze Zeit meine Lebensgeister.  Überhaupt: das subtil -behämmerte Minenspiel von Lars und meinen Co -Helden hilft mir, so was wie Galgenhumor zu bewahren. Auch als Lars mir acht mal hintereinander die Halskette mit dem Herz vom Leib reißt, bis wir rausgefunden haben, wie man so was präpariert, so dass es einem nicht (!) die Haut vom Nacken raspelt.

Die nächsten Stunden verschwimmen für mich in einem  elenden Dämmerzustand, wenn ich gebraucht werde, verschwinde ich kurz auf die Toilette, um für etwa 40 Minuten einigermaßen zu funktionieren, ansonsten sitze ich schwankend auf einer Bank und lege die Stirn, die nadelfreie, in eine aufgestützte Hand. Soraya sitzt derweil händeringend neben mir und pudert mir jedes Mal wenn ich aufschaue die Stirn. Ansonsten schlägt sie mir mit einem kurzen Stock auf die Finger, wenn ich mir die Augen reiben möchte. In aller Freundschaft.

Dann ist es so weit: Micky kommt zu mir, legt mir eine Hand auf die Schulter und sagt: “Ähm, du müsstest jetzt tanzen. Und das hier ist mein Kumpel Coyote, er ist Stuntman, und er zeigt jetzt den Anderen, wie die Waffen funktionieren. Hast du Ohrenstöpsel dabei?”

ENDE erster Teil. Teil II, “The Shooting and The Shining” folgt in Kürze.

81 Kommentare zu
„Videodreh “23.55: Alles auf Anfang””

  1. stefan sagt:

    Traum. Am Anfang war so eine Auseinandersetzung mit Claudia glaubs.
    Das weiss ich jetzt nicht mehr so genau.
    Dann aber wollte ich wohin. Jemand ging voran. Keine Ahnung wer, eine Frau. Eine Brücke, eine riesige Brücke, eine Autobahnbrücke. Keine Autos, ich nahm keine wahr. Ich konntem ich aber nur am Rande auf dem Fusssteg bewegen. Links von mir das eher niedere Geländer. Und dieser Weg ging schaurig hoch, mir war ganz schwummerig. (Erinnert an die Autobahnbrücke bei Andelfingen als ich das erste Mal einen Umweg fuhr mit dem Velo. Dann hatte es extrem gewindet und ich bin mit dem Velo neben den autobahnschnell fahrenden Autos über diese Brücke die so Hoch war, ich meinte es winde mich jeden Moment in die Autos, das Geländer links neben mnir war niedrig und rechts war nur eine Bordsteinkante zu der Autostrasse).
    Ich hörte Leute hinter-neben mir die höhnten und sich boshaft darüber äusserten das ich einen totalen Umweg, einen ganz unnötigen Weg nehme.
    Ich folgte dem kleinen schwarzen Etwas das schon ganz Oben war. Die Brücke machte endlich einen Bogen in die Vertikale, aber oh Schreck es ging noch weiter. Noch eine etwas kleiner Steigerung, Bammel, dabei bin ich jetzt schon schrecklich hoch, so dachte ich. Aber es scheint ich kraxelte weiter auf allen Vieren. Auch wenn etwa hier für mich als Erinnernder der Traum vorbei war. Im Traum musste ich mich intensiv beruhigen das ich schon nicht runterfalle und so.
    Ein bisschen denke ich danach die Brücke hat auch einen Teil der Europa-Brücke gefühlt, diese Brücke in Zürich war so ein Bezugspunkt als ich gerade aus Muri bei Mami weggezogen bin und bei Channel in Höngg wohnte, da fuhr ich mit dem Trans-Am darüber.
    Genau, am Anfang war nicht nur die Auseinandersetzung mit Wanna-be, sondern da waren zwei, drei Frauen mehr noch. Irgendwie wollte ich mit mal dieser und mal der anderen schlafen, und umgekehrt, ich weiss nicht, einmal hatte ich eine dunkelhäutige umarmt, sie war nackt, ich wahrscheinlich auch, und küsste sie auf den Hals, und überlegte wie gerne ich sie weiter unten küssen würde. Das überlegte ich und mit welcher ich nun zusammen sein/ins Bett soll. Mehr passierte nicht.

    Freie Liebe. Termini. Ist nicht das gleiche wie freier Sex. Sehr gut finde ich vor diesem Hintergrund im Visions mit dem wirsindhelden-report, das war übrigens eine Alte vom 2010 mit Interpol auf dem Titel, die Band: Earl Greyhound, Interview die Aussage der Sängerin über das mit der freien liebe: Ganz genau.
    (Ich möchte gar nichts (mehr) zum Wolfgang und Brigitte sagen. Ich verstehe nichts davon. Möchte es auch nicht kritisieren. Sollen alle tun was Sie wollen. Aber!!!! Eure Lieder sind gesungen, auch alle Anderen. Grrrrrr)

    Ich höre gerade deren, Earl Greyhounds, Musik. Scheiss Kopfhörer. GLaubs ‘Shotgun’ mochte ich. und ‘holy immortality’

  2. stefan sagt:

    Uiii, was ich noch träumte heute früh morgens:
    Von da gings zu dieser Brücke: da standen so Möbel rum, die sahen unbeschreiblich hässlich aus, organisch. Einfache Formen, Würfel, mit Kanten. Haut mit Adern (Adern, Venen) durchzogen. Grosse Blaue, unzählbar viele ganz dünne rote Äderchen, die an Stellen alle zusammenführen und dort dicke Stränge Bilden. Im Traum wurde mir gesagt, oder es war klar, dass die Möbel herausgeschnitten sind. Aus meiner Mutter? Da bin ich mir nicht mehr sicher, woraus geschnitten. Aber vom Gefühl her, wars das.

    [ich war heute drassen. ein schöner ort um den regen zu geniessen. ich las dort etwas. der regen wurde stärker. es fühlte sich richtig an. ich fühlte den regen richtig als kraft. ich wünschte mir spontan, warme sachen zu packen und draussen zu übernachten. ich hätte sogar ein zelt. das hatte ich, mit claudia, der wanna-be, gekauft im manor. vor 2,3 jahren. da wollte ich ans st.gallen open-air. und durfte doch nicht.]

  3. stefan sagt:

    War nur kurze Gitarren”session”, die Pflegerin platzte herein. Ich war mehr besorgt, dass sie mich ncuht mit der Gitarre sieht als um das Kabel mit dem Internet.
    Traf Charly, der erzählte von seinem geschenkt bekommenen iPhone und wie er lange gekämpft habe es zu ‘jailbreaken’. Ich hatte keine Ahnung was das ist. Gecrackte Apps. Musste mir noch etwas von der internetleitung seiner Freundin anhören und dann war mal wieder gut. Es ist nicht Neid, es ist mir Egal, ich will es einfach nicht mir anhören müssen, weil ich nicht weiss was ich sagen soll. Ich habe absolut keinen Standpunkt dazu.

    - Uta Bestler, der Mutter von Katharina habe ich per SMS gestanden das ich Gitarrenkurs besuche. Ich treffe Sie vorher zum Essen.

    Alles ist Alles:
    Den letzten Traum/die letzten Träume kann ich mich nur ultrasupervage erinnern, nichts sexuelles. Möglicherweise meine Mutter war dabei. Eine leicht instabile Brücke. Glattbrugg/Opfikon. Da habe ich letzthin bei der Durchfahrt gesehen: glaubs die legen endlich diese zwei Bahnhöfe zusammen.

    !Was auch oft passiert wenn ich irgendeine Körperwahrnehmung habe die sich auf eine Seite bezieht. Dann taucht das nach langer Zeit für Momente auf der Anderen auf. Wie gespiegelt. Heute beim Aufwachen habe ich den Knubbel-Schmerz in der rechten Hand gespürt.

    Wenn ich lange etwas tue, habe ich beim Einschlafen die Augen zu, und sehe Bilder in der Dunkelheit davon. Dunkelheit, dann taucht ein Bild auf, das Nächste, wieder Dunkelheit. Ich schaue angestrengt in die Dunkelheit, ein nächstes Bild taucht auf. Manchmal auch animierte Sequenzen. Wie Filme. Kleinformatig, ich nehme die Bildgrösse bewusst war, ziemlich klein, nicht ganz Augengross, die Bilder oder Filme haben Platz am Augenlid, welches ja das wenige Licht fernhält. Das passierte vorallem nachdem ich intensiv ein Spiel spielte, nicht gerade am ersten Tag, aber beim regelmässigen spielen, dann plötzlich. Dann auch gerade habe ich das Gefühl damit aufzuhören.
    Porobilder/-sequenzen. Ich versuche mich zu erinnern, möglicherweise tauchten nach Konsum jeweils vage Bilder auf. Niemals so “deutlich” wie nach farbenfrohen spielen. [NAch dem SKifahren. Hatte cih sicher ganz deutlich noch lange das Gefühl. Bilder weniger. Aber, wie gesagt, bei geschlossenen Augen ganz deutlich das Gefühl. Manchmal habe ich vage Bilder, ohne zu wissen was der Auslöser ist. Vielleicht nach langem Weinen? Weiss nicht so. Bspw. so ein Pferd, möglicherweise Einhorn und so kindische Sachen. Das aber immer nicht in wircklichen Farben, so ein gelb-goldener Schemen im Schwarzen.]
    Dann nach den netten Goa-menschen. Da war in mir so ein starker Wunsch alles pornographische Loszusein. Da tauchten einige Bilder auf, die ich irgendwo aus mir rauspresste.
    Ich denke wenn ich so etwas ‘im Lid’ gesehen habe, entzieht es sich mir. Da bin ich mir sicher.
    Weil ich es lieber Dunkel habe zum Schlafen.
    Oder so.

    Die genaue Frage, was ist nur mit der Reklamation passiert?
    Und: HILFE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  4. stefan sagt:

    Die neuste vom Sufjan Stevens habe ich noch ungehört im itunes, der Bibliothek sei Dank! Habe mich gerade noch versichert, den hat die Judith empfohlen. Ich höre den mal unterwegs nxt Woche un denke darüber nach, ich hoffe der hat etwas Pep um es ganz spiessig auszudrücken. Pep.

    Gitarre. Dann habe ich glaubs am besten etwas Zeit mit an Sounds basteln ohne weiteren musikalischen Kontext. Klangbau.

    (Es ist schon der Name, die Ballade von Wolfang und Brigitte. Ihhh. Was ist nur mit mir los? Höfliche Interpretaton des Zweifels. Was ist nur mit Euch los die Andere. Ich habe doch gerne kitschiges Zeug. SNow Patrol. Richard Marx “right here waiting”. Irgendwas,genesis ‘in too deep’. Von wegen aktuell. Ballade. Neuer. ‘Superhuman Touch’ Athlete? Mir kommt nix in dne Kopf. Bum Bum Bum. Kreisch. Kommt das Wolfgang und Brigitte auf die neuste Kuschelrock? Ich habe mich schon oft gefragt ob man das hören könnte heutztage. Diese Casting-geweinnerin aus England, bleeding love, ist ganz schön. was indieres? gibt doch vieles. schönes, erhabenes, aber nicht so Balladesque. Ich verblöde!!)

  5. stefan sagt:

    dieser pfleger, der herr bohnert. der auch am helden-konzert damals 2007 war. (so, judith hat sich auf händen durchs publikum tragen lassen? steht in einem blog über dieses konzert in der maag-halle.) den mag ichnicht. so sehr mühe der sich auch manchmal gibt und einen auf weise und verständnisvoll macht. der über zwei stationen immer wieder ‘meine’ bezugsperson war/wurde.
    kommt heute mit so einem mäppchen an, dies sei für mich. ich schau mir das an, es ist einige seiten dick (20? 50? 100?). ich schaue das titelblatt, ein “notfall-koffer” für “schizophrene”. mein magen dreht sich um. das ist eben das zeug. denkinhalte die mir nichts bringen, respektive nichts gebracht haben. ich las ja (zu)vieles darüber. der bohnert meint. “nehmen sies!”, imperativer weise “los nehmen sie!” “wir werden uns darüber unterhalten!”. ich habe den fuck nicht genommen. der handlungshintergrund in dem meine taten eingebetet waren ist ein ganz anderer gewesen. das ist so beleidigend, wie wenn ich all die jahre, die dutzenden male mit etwas sprechzeit gar nicht wahrgenommen wurde. verständnisvoll nicht wahrgenommen.

    HILFE!!!!!
    ——————————————————————————–
    “sternstunde philosophie” vom 24.07, podcast auf itunes. keine angst, es wird hochdeutsch gesprochen, der gast ist (deutscher), strafrechtler und rechtsphilosoph.
    das sind eher denkinhalte auf meinem niveau. eigentlich sehr weise der man. leider ist dann aber seine auffassung der neurobiologischen entwicklungen/möglichkeiten in der entwicklung total mein feind.
    ansonsten ist es für mich sehr gut durchdacht.
    ——————————————————————————–

    ich weiss jetzt nicht, wie stark ich auch mit dieser idee, mit dem notfall-koffer, angegriffen werde.
    aber es zeigt doch deutlich wie recht ich mit meinen befürchtungen der klinik und deren einstellung habe.

    ich wollte das nicht haben. es ist schon zuviel kompromiss das ich allen den scheiss aufräume undnicht schlafen kann, es eklig ist, ich nicht ausgehen kann, nichts trinken kann usw.

    HILFE!

    katharina hat mir ien sehr nettes sms geschrieben.

    im dimensione die rami war auch dj, resp. djane. hat auch einen guten musikgeschmak, sie ist inderin. ganz dunkel, spricht aber schwitzerdütsch wie immer. raggae. goa. hatte ein ‘tool’-shirt an. easy.
    habe mit claudia vom dimensione, eine verantwortliche über meine vergangenheit (clique, rüümi, schwester, mami, pai) gesprochen. ihr mann macht auch musik (mit beat darüber gesprochen habe mich mitgehört). claudia und megge gehen am 12 ans ‘tom russel’ konzert und hätten mich eingeladen. war verlockend, aber lieber nicht, arbeite am samstag. am samstag ist der ‘adam beyer’ irgendwo in zürich!!
    HILFE!!!!!!! hatte hrausgefunden das ich gar eine cd von tom russel habe. wegen einem song blieb sie, ist eher grenzwertig, so alt. auf jeden fall, alte leute, aber nette leute.
    ein ‘plane der affen’-film im kino! erscheinen tut.

    HILFE!

    woa, wie ich die alten ‘planet der affen’ liebte, als kind. liebte? irgendwie. es war so intensiv auf eine apokalyptische weise.

    Ich denke, entweder liest sie (Judith) es oder nicht. Also ist es nicht wirklich sinnig, diesen Eintrag speziell deutlich zu machen (anderer Name usw). Aber es drängt mich schon, dies zu tun. Verzweiflung. Trotz?

    Ich habe wieder Phasen mit grossem Ärger. Ich traue ‘Euch’ nicht. Wenn nicht jetzt. Dies war schon länger der einzige logische Gedanke meiner Erwartung gegenüber, soweit war ich schon länger/seit längerer Zeit immer wieder. Nur macht mich der Gedanke Wahnsinnig, weil eben nichts ist.

    Die zwei Goa-Menschen (16 und 15) haben mir gut getan.
    Ein Setting wo ich Menschen gern hinbringen würde. Setting in einem etwas weiteren Rahmen. Menschen, ‘Euch’. Aber das würde sich entwickeln.
    Jetzt entwickelt sich alles Falsch. Läuft falsch. falsch. falsch.

    Aber meine Hände? Beim Teigkneten hatte ich keine Schmerzen!
    Der Knoten geht nicht weg. Beim Gitarrenspiel waren gestern ‘normal’ Schmerzen. KEine SChmerzen beim Kneten. Wirklich.
    Komme heute nicht zum Gitarrenspielen. Musste Zopf machen (wurden hässlich) und Küchengrundreinigung ganz alleine. Grrrrr.
    ALso dachte ich, scheisse (hätte ich viel besser richtige Gerätshaften!!?), ‘reason’ einen beat basteln. einen technoiden. einfach so.
    fragte die licence-nummer, musst ich im netz holen. update au 4.01.
    mach ich gerade. beim reason kann mich der nachbar nicht hören. aber ich mache nichts melodisches. bloss nicht.

    der internet-stick. charly hat nun einen eigenen (luxus-version.)
    dann habe ich den vom peter hidber über das wochenende. vorteil. vorteil?
    das goa-päärchen. <- also die waren keijn liebespaar, im faal. maximal noch nicht. mir war der gedanke einfach wunderschön. ich habe beim laufen ja gar gebetet die PARTY zu FINDEN! weil ichs denen so gegönnt hätte, und die das offenbar so sehr gerne wollten.
    schade weiss ich nicht, was geworden ist!
    mir wurde das kein sex klar. nicht dieser.
    ich weiss jetzt nicht.
    ich kann relativ einfach, auch in besitz des internet-stickes, nicht wichsen. dh. ich kann es.
    meine begründung ist, da ich sonst nichts kann. oder nur sehr eingeschränkt. und vieles muss, was ich nie nie nie mehr will, nicht in den entferntesten träumen.=wäre das rechtfertigung mit dem stick dinge anschauen, die ich eigentich so nciht wollen will. in ganz anderen umständen, anderer zeit, anderer hintrtgrund usw usw. wäre sowas möglich. vielleicht. egal. das ist mir nicht wichtig. serious. ich kann mich darauf einlassen und das ding unten beschäftigen, dabei entwickle ich ein begehren. auf sie. (hoffe doch stark auf sie)

    wobei die sie über das 'aphex twin' vermächtniss interessante eindrücke hinterliess. vorallem 'windowlicker' und 'come to daddy' sind sehr intelligente darstellungen. oder? überhaupt.

    da ich den stick öfter haben kann. werde ich heute nacht ncihts erzwingen. dann wurde dies alles gelesen (oder gar nicht) und vielleicht hat das einen einfluss.

    wenn ihr nur etwas tun könntet! würdet! hättet!

    HILFE!

    [wenn ich wütend bin halte ich judith für eine eingebildete selbstgerechte, schlimmes und schlimmeres, die erst zur reason kommt wenn es richtig ernst wird, das unausprechliche passiert. das 100%. ach, die reichen halten sich auch lieber im gefühl auf, es kommt schon gut, gentechnologie, investieren, das löst den hunger in afrika usw, wir reichen haben verantwortung, benötigen mehr politische macht usw, wir wollen nur das gut, sind menschenfreund usw (dabei ist eine art über-ich und eine art unbewusst auf einem schon weiter ausgefreaktem film, evolutionäre herrenrasse, geld, gilt es zu verteidigen, die ohne geld und entsprechendem sozialen status sind nichts wert, sind im weg usw). das gefühl es kommt schon in ordnung und die begleigtenden aussagen und handlungen, wie eben geld spenden, gentechnologie fördern und was weiss ich, ist halt da gefühl das der spezies mensch nahe steht, es MUSS ja gut kommen, WIR haben das bewusstsein.]

    Was tue ich nur?

    ok:

    HILFE HILFE HILFE HILFE HILFE HILFE HILFE HILFE HILFE HILFE HILFE HILFE HILFE HILFE HILFE HILFE HILFE HILFE HILFE HILFE HILFE HILFE HILFE HILFE HILFE HILFE HILFE HILFE HILFE HILFE

    (CLaudia, die blöde Claudia, Schwester-wanna-be. Die kriegte von mir die selben CDs wie FM4. Und ich machte mit so einem Comic-Programm das beim iMAc dabei war Comics, ein paar, und einen für Sie, da spiele ich Gitarre. Eine Akkustische. Übrigens in der Gitarrenstunde benutze ich auch eine Akkustische. Singe, rein imaginär auf Comicebene, einen Song "sonnenblume". WEil mir Claudia beim letzten Besuch eine schenckte. ich machte einen COmics mit ein paar gelungen Running-Gags. BLAblaBlabLablA- Alles ist was ist es wann ist es wie warum ist es warum ist es was nutzt nützt schützt grützt es? ES?)

    genau: HILFE!

  6. stefan sagt:

    [wann gibts hier einen 2. Teil von Judiths Tagebuch? Ein gutes Zeichen oder ein schlechtes das dies nicht weitergeht??????????????????]

  7. stefan sagt:

    wann gibts hier einen 2. Teil von Judiths Tagebuch? Ein gutes Zeichen oder ein schlechtes das dies nicht weitergeht??????????????????

  8. stefan sagt:

    (wann gibts hier einen 2. Teil von Judiths Tagebuch? Ein gutes Zeichen oder ein schlechtes das dies nicht weitergeht??????????????????)

  9. stefan sagt:

    127 jetzt.

    - eine sehr einfache rudimentäre version von creep.

    - das macht mich so wütend.

    - alles

    - abends richtig müde. das gefühl dann und dann muss ich auf sien/auf den bus gehen. Vor dem schlafen noch etwas lesen. Und dann die Erkenntnis das ja dieser gottverdammte Nuttensohn eines Pflegers auf seinen Morgenidee besteht und was ein Nachfragen/Bitten bringen würde ganz genau zu wissen.

    - Scheiss Standort

    Die drehen mir das Ding draus, dass ich gerne in der Psychiatrie bin, wohnenbleiben will. Das ich
    Angst hätte ‘draussen’ zu leben, sonst hätte ich ja mit IV und Wohnheim schon längst für “einen Schritt nach Draussen” sorgen können/sollen/gemiecht hätten würde. So wird es gerne dargestellt. Vielen Dank auch! *¬*
    Ich weiss nicht was ich sagen soll. Was soll ich denen sagen? Schön das dies nicht euer Problem ist. Ihr habt auch Eure Termine. haa ha. Scheisse

  10. stefan sagt:

    First, the positive:
    es scheint mieche ich doch kleine Fortschritte per Gitarre. Ich alter Miech. Ich bleibe bei den zwei instruirten Spielen, das Fingeraufwärmen und dem Creep.
    Kleine Fortschritte. kleine. Nach dem Spiel bleibt die Melodie für Momente im Gefühl im Kopf, dies ist mit Creep nicht schlimm. Da gibts nichts dazu zu denken, nichts anderes zu fühlen als die Melodie. Leider ist das bei eignem Scheiss nicht so. Das alte Lied.

    And then, das verschissene Dreckswetter wieder. Viel zu heiss. Schon das Vorgespräch zum Standort, dem ich so gut es ging auswich und es halt gerade über Tisch und spontan durchexerzierte als der Bezugspfleger abmachen wollte um den Wahnsinn vorzubesprechen. Ich will nichts damit zu tun haben! Ich weiss nicht wie damit umgehen. Ich habe mich so auf Versprechen verlassen und mich immer weiter in die Situation geliefert. Wenn nicht jetzt und früher als Du denkst, ist es aber nicht, es könnte so einfach sein. Das ist einfach gesagt, @#*!!>^.^<-!!!**+##@¦§***
    Ich werde mir Dinge vorhalten müssen, weiss ganz genau das es falsch ist und kann es nicht sagen, Dinge werden dargestellt und es war ganz anders und nichts kann ich dagegen tun. Das ist alles Eure Schuld.

  11. stefan sagt:

    Tagebuch und Notizen.
    Da muss ich gleich erzählen was mir gestern passiert ist. Oder nein, erst was Anderes:
    Das es, in der Musik, schon alles gibt, ist schon OK. Es ist alles schon gemacht worden. Ich fürchte ja jeweils, das genau die Melodie als Thema schon so exisitert, das ich mich quasi der Urheberrechtsverletzung schuldig machen würde. Ansonsten denke ich, dass ich mich gerne austobe und vielleicht nur musikalische Ausdrücke/Ereignisse benutze die es schon gibt, aber die die ich anstrebe sind auch voll Genug, wenn ich dahin kieme wär ich sowas von Zufrieden. Ich habe auch schon darüber nachgedacht ob ich quasi eine neue Lage von Emotion in der Musik rüberbringe – ob ich quasi eine neue Lage von Emotion in der Musik vorstelle, darf ich vorstellen -ob ich quasi eine neue Lage von Emotion in der Musik herausarbeite – keine Ahnung, die Überlegeung findet nichts woran ich sie festmachen könnte, und es spielt auch keine Rolle.
    Schlimm, wircklich schlimm, diese Kaputtheit. Ausgebranntsein. Kraftlos. Ausgebrannt! Selbst der Gedanke Sport zu tun ist unmöglich. Keine Energie. Egal was ich tue, es ist so niederschwellig.
    Creeps spiele ich, das macht meinem Kopf nix.
    BEATS-gierig und voll angeturnt las ich das über Desktop-Synths. So ein Teil würde mich wahnsinnig anmachen. So zum spielen. Dieses dunkle Teil, das man auch in einer Modularumgebung verwenden kann dann (Doepfer?), Schmelz! Das wäre Nice, aber ich wäre sogleich beim selben Problem wie der Gitarre. Schlimm, schlimm.
    Der Song von ‘Disgroove’. (Player?) Der lief gestern im iPod. Die Kopfhörer hatte ich um den Hals gelegt.
    Der kleine lustige Goa-Fritz neben mir, Beni, fand den Song gut. Ein kleiner lustiger Goa-Fritz läuft neben mir. Nicht nur ein Goa-Fritz, nein, zwei, voll neidlich, der Beni und die Steffi, zwei kleine wuzelige in freundlich leicht wallenden Kleidern und Gepäck gepackte Goa-Liebhaber und Liebhaberinnen.
    Nach meinem Ausflug nach Zürich, kam ich in Marthalen an und üblicherweise ginge es von da mit dem Bus weiter. Kein Bus. Ich wollte schauen, wiewowas, und mir entgegen kam diese Kleine und fragte mich ob ein Bus nach Rheinau fahren würde. Gleich hinter ihr folgte ihr Kamerad. Nachdem klar war, dass kein Bus mehr fährt, wegen Feiertag, bot ich mich als Führer an, ich kenne den Fussweg nach Rheinau. Es sei eine Goaparty in Rheinau. Und vor etwa einem Jahr, als ich morgens oft schon schwimmen ging, war da einmal ein netter lebendiger Goa-Event im Wald auf einer Wiese nahe am Rhein plaziert. Das Goa-Volk tanzte bis zu den Knien im Rhein und war nett anzuschauen. Mein SChwimmweg war dann immer mit mindestens einem Bass begleitet. Ich wollte den Zweien also zeigen wo das war.
    Das ist schon ein wahnsinnig Richtiges Dasein, das die führen. So eine Einstellung, Unaggressiv, Offen, Lebendig, nur die Musik ist im Kopf. Den ganzen weg, meinten sie immer Musik zu hören, es waren immer Raketen oder auch mal Autos, ein Flugzeug. Kurze WEile mal mein iPod. Ohne das sich jemand gestört fühlte oder etwas sagte, stellte ich das Teil ab. Ich wollte den Beiden Raum lassen. Ich sagte zu den Drogen, das wichtige sei das es nicht um die Droge geht, sondern das immer das Ziel etwas ist das auch so existiert, Musik, ich betonte Freundschaft und so. (Imagination, danach: Weil ich die so, echt?, fand. Sie wollten wenn sie keine Party finden und an dem Ort vom letzten Jahr war keine, ich zeigte wo es ins Dorf geht, wollten Sie zusammen inden Wald und einen TRip, einen Shiva, schmeissen. Ich stelle mir vor, das sie sich an meine Worte erinnern und vielleicht etwas Paranoia haben, wie es Drogenkonsumenten haben können und sich fragen was den das Ziel, das Wichtige, im Mittelpunkt sei. Und Sie wollen beide sich dasselbe sagen, schauen sich an, und finden Du mein Gegenüber bist mir das wichtigste, jeweils und so auf einen TRip gehen. Für das würde ich sterben. Liebe, freie liebe, keinen Sex, das war was mir zum Gebet in den Sinn kam, ich will keiunen Sex, bitte lieber Gott, lass mich ohne Sex sein.) Die beiden kannten sich erst ein paar Wochen, teilten aber schon schön vie,l ERinnerung zusammen. Himmel wie habe ich die beiden gemocht.
    Ich ghätte alles Geld der Welt hingelegt mitgehen zu dürfen, mitzukiffen, eienn TRip zu schmeissen, an eine Goa-party zu gehen. so im Nachhinein, wahrscheinlich ist es ja nicht, am Dienstag war ja kein Feiertag mehr.
    Selbst im Goa gibt es scheint diverste Stilrichtungen, der Beni hat sicher 5 aufgezählt.
    Sie erzählten sie waren in Graubünden, draussen und hatten schier ein Päärchen beim Sex erwischt, die haben Sie dann auch weggeschickt. Beni und Steffi gleube ich sind aber ohne zusammen. mal.

  12. stefan sagt:

    nix für ungut, you know i’m saying.

    bin voll illegal in zürich unterwegs. relativ. ich hatte nur eine aktivität nach winterthur angemeldet. ich fand niemand der mitkommen will. dann habe ich mich vor dem hintergrund ein abo für alle zonen zu besitzen entschieden nach zürich zu fetzen.
    ging an den see. las auf einem kleinen bewiesten hügel etwas. dann sehr weiter vorne, nach dem china-garten sitze ich auf eine bank.

    all diese menschen! ich erkenne so vieles, wie klassen und typen (kultur, szene, auch verzahnt mit nationalitäten aber usw usf.) was leute darstellen wollen und was es unter diversen anderen perspektiven (was auch wieder darstellungen sein können) darstellen (weil das nicht immer dasselbe ist). ich will nicht behaupten das dies mir alles bewusst ist, kann es ja nicht sparchlich klassifizieren, aber irgendwie doch. naja. geflasht. aber natürlich brav von vornerein klar, nix drink, nix smoke. am schlimmsten, natürlich, die lieben frauen, himmel&hölle.
    vieles, klassen&typen, wo ich mich hingezogen fühle. vieles das mich eher abtörnt. extrem wie ich von allerlei vielfältigen selbstverständlich-offensichtlichen zu subtilen, naja, wie ich beinahe von allen sozialen und lebensweltlichen praktiken ausgeschlossen bin.
    wie viel gemeinschaft existiert. starke gemeinschaft(en).
    immerhin sah ich auch das es ganz normal ist, wenn man alleine unterwegs ist, war nicht der einzige. wahrscheinlich bei genauerer “analyse” schon irgendwie, aber nein.

    orange-cinema. ein kino am see. sieht voll edel aus. klotzen statt klekern. auch wenn man bedenkt das orange (telekommunikation) schweiz zum verkauf steht.

    ich verstehe den reizt von zürich und so. aber bern hat mir aus vielen gründen mehr zu bieten. keinerlei art mensch der mir dort fehlen würde. ausser den menschen die sowieso fehlen.
    es gibt so gediegene szene’codes’ die mir symphatisch reinkommen (es gibt auch viel familen, mit kleinen kindern, indeed.), aber so eine gewisse gestellte präsenz von szene, die ich als typisch zürich klassifiziere (um nun doch ein kleines klassementz aufzuziehen), die mir zuwider ist. so geschleckt.

    tausned dinge die mir durch den kopf gingen, und gleichzeitig völlige gedankenfreie ruhe, auch wenn dies irgendwie widersprüchlich scheint.
    übrigens: im neuen ’spektrum der wissenschaft’ einen interessanten philosophie-teil über zusammenhang denken und sprache. beim überfliegen: zwar wird die möglichkeit in bildern und symbolen zu denken erwähnt, aber nicht das denken in gefühlen. (auch im hinblick auf tiere finde ich nichts so. fand nichts so).

    vielleicht kaufe ich die. habe mir schin die ‘beat’ gekauft. mit ambiuvalenz richtung bereut. ach was solls.

    liebe grüsse aus zürich.

  13. stefan sagt:

    ich widme mich also wieder dem ding im ohr.
    sicher auch der grund warum ich immer wieder aufhören musste. sosehr ichs auch ignorieren wollte.
    fortschritte, denke ich auch jetzt wieder. oder es ist eine verzweifelte selbstlüge das irgendwas am gitarrenspiel besser wird.
    schlimm ist, beinahe alle patterns, alle drei-klänge, alles vergessen. ich hatte die patterns als arpeggien, so mit ganzton-schritten (name?) geübt. dreiklänge in allen lagen, dur/moll, sus2, sus4 und zeugs mist und alles weg! wollte ich mal sagen.

    ich begreife echt nicht was geht.
    nie und nirgends nicht.

  14. stefan sagt:

    (ich habe mir etwas ein wenig von der seele geschrieben. ich habe mich grausam beherrscht nicht zu angriffig zu sein. insbesonders das kinder in die gesättigte welt stellen habe ich nicht als einverständnis angegriffen das die weit weg jetzt halt verhungern müssen, die sind ja nicht auf konzerte (allgemein an open-air-gehers) , gehen nicht an unsere unis. das war schon so seit ich mich erinnern kann und wird so bleiben. und alle wissen es!!!!!!!)

  15. stefan sagt:

    schon längers, ein/zwei/drei monate, her:
    ehrlich, als ich in einer musikzeitschrift die bewertung des neuen wirsindhelden-albums las, eine ziemlich miese bewertung, konnte ich eine spur schadenfreude wahrnehmen. nicht das mir das gefällt, diese rolle, diese position. dumm.
    was aber wiederum komisch anders ist: die haben einzig den song ‘alles’ für gut befunden. soweit war es für mich ja ganz umgekehrt.

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