Videodreh “23.55: Alles auf Anfang”
5.45 Uhr morgens: Pola und ich schleichen mit angehaltenem Altem durch die Wohnung, streifen die am Abend zuvor herausgelegten Kleider über, schnappen uns möglichst raschelarm unsere Rucksäcke, machen uns KEINEN lauten Kaffee und huschen aus der Tür – vom Tiefschlaf bis in den Flur: 3 Minuten. Als wir im Flur stehen macht es laut HOOOOOOOONK!!!! Das war Danny, er hat, O-Ton, dann irgendwie doch geklingelt. Im Schlafzimmer hört man ein Kind hüsteln, und eine Babysitterin fluchen. Wir huschen, denn mal ehrlich, was bleibt uns übrig.
Im vor unserer Tür geparkten Sprinter warten zwei Co -Helden mit stecknadelgroßen Augen, eine verblüffend gut aufgelegte Soraya mit ihrem riesigen Make -Up -Koffer zwischen den Knien und ein entschuldigend grinsender Danny. “Tanke,” knarzt Pola. er meint: “Kaffee! Croissant! Aber dalli” Wir rutschen durch den Schnee zur Tankstelle, betanken uns, und mit wohlig verbrühten Lippen werden auch wir endlich warm. “Wie geht´s?” fragt jemand. Jemand anderes schläft.
Wir schleichen uns aus dem verschneiten Berlin heraus auf die Autobahn, wieder von der Autobahn herunter, über kurvige, holperige Brandenburger Landstraßen bis wir an einen Feldweg kommen. “Westernsta… Templ…” steht auf dem verschneiten Schild, fehlte noch, dass es schief herunterhinge, mit Einschusslöchern – wir sind da.
Mir geht´s irgendwie nicht so. Meine Beine wackeln verdächtig, als ich aus dem Sprinter steige, der Schnee unter meinen dicken Stiefeln und ich, wir knarzen synchron. Mir ist, als würde ich Glocken hören, oder vielleicht eine Mundharmonika? Die Westernstadt Templin liegt unter einem dicken weißen Mantel, ein paar verlorene Gestalten stehen an den Häuserecken und pusten sich auf die eisigen Hände.
Der Saloon in seiner albernen Originaltreue entreißt uns dann doch ein Jauchzen, dass allerdings zu eisigen Wolken gefriert und klirrend zu Boden fällt. “Rrrwawawawa!! Heizlüfter!!!” sagt die gereizte Diva, nämlich ich. Schlafmangel macht irgendwie weniger leidensfähig. Aber macht er auch, ähm, latente Übelkeit? Denken wir nicht drüber nach. Doch da springt unser Regisseur Micky auf uns zu, Zuversicht versprühend und aufgekratzt, das wird gleich warm, sagt er, und habt ihr die Komparsen schon gesehen, und ist das nicht geil hier??? Aber hey, der hat ein drei Wochen altes Baby, der schläft eh nie…
In einer Ecke steht Lars Rudolph in einem Daunenanorak und sieht dabei so filmogen aus, dass man sofort eine Kamera auf ihn richten möchte, ach was soll´s: eine Kamera sein möchte.. Ich umarme ihn kurz, nur nicht zu lange, denn der Daunenanorak hat einfach zu viel Ähnlichkeit mit einem… weichen… Kopfkchrrrrr…. Aber wer wird schon schlafen, oder sich gar beschweren, wenn der wunderbare Lars das Ganze mit freundlicher, ja freudiger Gelassenheit trägt, und dass, nachdem er schon im Sommer einen ganzen Tag mit uns im Sumpf verbracht hat und schreiend durch den Schlamm gewatet ist, Gewehr im Anschlag?
Ich muss heute offensichtlich sowieso nicht viel, zumindest erstmal nicht. Nach und nach werden die Jungs eingekleidet, samt der ausschließlichen männlichen Komparserie. Gehröcke werden verglichen, zu kleine Schuhe verflucht, Hüte bejubelt – und vor Allem, liebe Pazifistenfreunde: es werden Colts gewirbelt, und zwar nicht zu knapp. Ihr würdet nicht glauben, wie begeistert sich diese Band im Gebrauch von Schusswaffen übt, wenn es drauf ankommt. Ich sitze währenddessen mit Soraya in der Maske und kriege in einer etwa zweistündigen Prozedur einen riesigen Turm von Haaren auf den Kopf gebaut, inklusive eines künstlichen Haarteils, das aussieht wie ein Vogelnest, aber mit meinen eigenen Haaren kaschiert wird. Am Ende der Baumaßnahmen sehr ich aus wie Claudia Cardinale. Wie Claudia Cardinale, die was Falsches gegessen hat, was durchaus nicht unrealistisch ist, denn damals, zu Zeiten des guten alten Spaghetti -Westerns, haben Schauspielerinnen ja noch hin und wieder was gegessen. Spaghetti zum Beispiel. Ich sage immer noch niemandem ein Sterbenswörtchen davon, dass mir irgendwie übel ist. Noch nicht mal mir selber. Dann müsste ich ja auch darüber nachdenken, dass die Kinder beide in der letzten Woche jeweils eine Nacht lang die Kotzgrippe hatten.
8.30 Uhr: Die erste Szene, die gedreht wird, ist ausgerechnet die, auf die Mark sich seit Wochen vorbereitet, aufgeregt wie ein Schuljunge:
Die Watschnszene! Unsere Hommage an die Filme von Terence Hill und Bud Spencer, genauer gesagt: Sie nannten ihn Nobody.
Und wie Mark sich vorbereitet hat. Der Mann zieht schneller als die Schatten unter meinen Augen! Beinahe bekommen wir Mitleid mit Lars, der sich hochprofessionell vom süffisant grinsenden Mark vermöbeln lässt… Und ja, falls ihr euch das gefragt haben solltet: die Szenen sind teilweise beschleunigt. Aber nicht sehr! Mir wird ob der Geschwindigkeit des Gewatschtes, na was wohl: übel. Trotzdem stehe ich am Rand, einen Daumen oben , mit der anderen Hand halte ich eine Kamera.
11.30: Huch, ich bin dran. Wir drehen die Anfangsszene: die Einstellung, in der ich hinter dem Tresen stehe, Lars versucht mich anzuschäkern, und die wilde Horde den Saloon betritt. Auch hier bin ich glücklicherweise nur sehr ausschnittshalber im Bild, denn inzwischen muss ich mich schon in jeder Drehpause hinsetzen. Wobei jedes Mal,wenn ich mich seufzend auf meinen Stuhl fallen lasse, Soraya von hinten in mein Ohr zischt: nicht anlehnen!!! Wegen der Frisur. Und glaubt mir, ich hab versucht mich anzulehnen, und das ist mir sowieso gleich wieder vergangen. Nicht wegen Soraya, sondern wegens der vielen Nadeln in eben jener Frisur. Aber hey, die großartige Beklopptheit meiner wilden Horde und Larsens unfassbare Westernität machen Einiges wett, und für wenige Minuten vergesse ich, darüber nachzudenken, ob es mir wohl besser ginge, wenn ich mich nur endlich übergeben würde.
Zwischen den Takes gibt es unendliche Wartephasen, in denen Komparsen -Gesichtsausdrücke gedreht werden, oder Details des Saloons, oder auch nur irgendwas Technisches gewurstelt. Das Gewarte macht mich völlig alle. Als es das fünfte mal heißt: ein paar Minuten Pause! gehe ich endlich zur Aufnahmeleitern und sage: Mir geht´s, ähm, nicht so gut, und, ähm, wenn ihr wüsstet, dass ihr mich eine halbe Stunde nicht braucht, dann würde ich mich mal hinlegen… Halbe Stunde geht, sagt sie. Ich wanke vom Set ins Nebenzimmer und lasse mich, Nadeln hin und her, auf eine Matratze fallen, die sich aber dummerweise dreht. Und übrigens, Nadeln hin oder her ist leicht gesagt, die Nadeln sagen: Nadeln her, also hier. Und da und da und da. Aber hey: lieber zehn Nadeln im Hirn als einen Krampf im Nacken, oder? Oder nicht? Jemand kommt und deckt mich zu, und stellt mir einen schwarzen Tee neben den genadelten Kopf.
Etwa anderthalb Stunden später werde ich aus meinem Dämmerzustand geholt, jetzt bräuchten sie mich dann doch langsam mal wieder – es wird gepokert! In meinem Fall: zu hoch. Ich verschwinde erstmal auf die Toilette. Um einige wellige Käsebrötchen leichter bringe ich die ersten Takes der Pokerszene mit Anstand hinter mich – das Pokerface kommt mir entgegen. In den Drehpausen lege ich die Stirn auf den Pokertisch, nur die allgemeine Erheiterung um Polas “Kartentrick” -Szene (Pola zieht grandiose Grimassen, die Karten werden von einem professionellen Zauberer und Kartentrickser durch die Gegend gewirbelt) erwecken für kurze Zeit meine Lebensgeister. Überhaupt: das subtil -behämmerte Minenspiel von Lars und meinen Co -Helden hilft mir, so was wie Galgenhumor zu bewahren. Auch als Lars mir acht mal hintereinander die Halskette mit dem Herz vom Leib reißt, bis wir rausgefunden haben, wie man so was präpariert, so dass es einem nicht (!) die Haut vom Nacken raspelt.
Die nächsten Stunden verschwimmen für mich in einem elenden Dämmerzustand, wenn ich gebraucht werde, verschwinde ich kurz auf die Toilette, um für etwa 40 Minuten einigermaßen zu funktionieren, ansonsten sitze ich schwankend auf einer Bank und lege die Stirn, die nadelfreie, in eine aufgestützte Hand. Soraya sitzt derweil händeringend neben mir und pudert mir jedes Mal wenn ich aufschaue die Stirn. Ansonsten schlägt sie mir mit einem kurzen Stock auf die Finger, wenn ich mir die Augen reiben möchte. In aller Freundschaft.
Dann ist es so weit: Micky kommt zu mir, legt mir eine Hand auf die Schulter und sagt: “Ähm, du müsstest jetzt tanzen. Und das hier ist mein Kumpel Coyote, er ist Stuntman, und er zeigt jetzt den Anderen, wie die Waffen funktionieren. Hast du Ohrenstöpsel dabei?”
ENDE erster Teil. Teil II, “The Shooting and The Shining” folgt in Kürze.




und ich mag pferde
*)galopp, galopp.
*) heute wars toll zur arbeit, ich kann das mit dem eis schon ganz gut. das kann sonst nur noch die rahel, und die ist jetzt nicht da. das eis in diesen eiscreme-kübeln kann man so häufnen und dann so muster rein’fräsen’, und am schluss mit so deko-material, bspw. (pistazien)-nuss-stücken auf die pistazien-glace, bswp. mein lieblingseis.
*) wenig gepennt, ich weiss auch nichts von träumen. ich musste auf den 5:43 bus. um 16:00 ist der standort. das ist so elend.
ich habe mich übrigens bei einem normalen doktor in marthalen angemeldet, heisst hablützel, ist, hoffentlich hoffentlich, nicht mit noëlle verwandt. das talgverstopfungsding am hinterkopf. ich versuchte mal intensiv rumzudrücken. tut weh. die geschichte wie ich einen termin beim internisten bekommen wollte, nur soviel: 5 leute, 1 zettel, email und ein telefon, seit dienstag, und anstelle des hart-erkämpften termin wo passte, wurde mir am montag mal einer festgemacht. aber da gehe ich ja ins “schwimmbad” im galoppierenden shuffle. vorallem möchte ich nicht solange warten. der dr. hablützel hätte auch schon heute um kurz vor vier zeit gehabt!
*)am samstag diese streetparade. ich glaube ich wechsle auf hip-hop im player. ein bisschen schauen kann ich ja trotzdem, durch den bahnhof genügt.
*) jetzt habe ich überlegungen zu mir und den wunsch nach frau. ich habe heute mal überlegt, eine die mir sicher gefallen würde, und denke ich an meinen wunsch aus den geschmackssinnen, den ich häufigst beobachte/ertragen muss, kann ich nur bei einer. kommt so nach hause, “hallo schatz, was hast du den ganzen tag getan”, und sie erzählt so und ich würde mir den ganzen tag zwischen ihren legs schmecken lassen, die vorstellung macht mich wahnsinnig. (bitte um entschuldigung)
*)noch 23 min. erstmal kommt man zu der mädchen-version vom ödipuss. ich halte aber nichts vom penis-neid. auch wenn das möglicherweise eines der psychologischen dynamiken sein mag die mir das glück bei frauen versagten. bei katharina habe ich in ähnlicher richtung überlegt, es könnte auch nur ein mir eigenes problem sein und jegliche ähnlichkeit mit lebenden oder gestorbenen personen ist reiner zufall und nciht beabsichtigt:
als begriff ist wichtig der vom original. von allem gibts eine originale idee, ein wunsch, ich finde bauplan klingt nicht gut. ich glaub das es eine vorstellung gibt, bspw eines pferdes und damit kann man alle pferde dies gibt zeichnen, sogar noch mehr als es gibt. das original des papis, ist das gleiche oder ein abgeleitetes vom mann. ebenen da hat man keine probleme mit männern, vielleicht ebenen, oder auch nur eine ebene, wo man schon ein problem hat. das fällt aufs original zurück, oder genauer es wird dem original genommen. denn die reaktion ist das man aus dieser ebene sich zu sich selber umkehrt, selber das original an sich glaubt. hass den man nicht als solcher wahrnimmt. dieser hass, den man nur als gedankengang, der todsicher ist, da muss einem niemand was erzählen, man würde es auch gar nicht hören, wird immer gerechtfertigt mit: schutz. schutz vor hass. vor verletzung. man merkt dann nicht das man halt einfach selbst das hassen übernommen hat, und somit trotzdem gehasst wird. angst vor sich selber.
ich habe meinen papi nicht als vaterfigur erlebt, gedacht. meine vorstellung einer vaterfigur ist ehrlich gesagt etwas extraterrestrial, oder ich habe einfach einen vollknacks.
êin kind kann auch eine emotionale einstellung übernehmen. ein gefühl, bild, das wie ein paket voll mit sich widersprechenden emotionen, sein kann.
ich stelle mir verschiedene lebensphasen vor, in denen jeweils ein mann ganz verschiedene bedeutungen inne hatte, enorm verschiedene bedeutungen. enorm verschiedene träume, verschiedene bedeutungen, verschiedene emotionen und was hat man für ein gefühl? macht sich ein gefühl? haltet etwas von diesem gefühl? erklärt dem gefühl etwas? oder lässt sich vom gefühl etwas erklären?
ich habe keine ahnung. klingt komisch? ja genau
*)der Shuffle bereitet mir Kopfzerbrechen, jedenfalls in der Form der vom Ivo notierten Ab-Aufschläge der Akkordfolgen. Vielleicht gehe ich kurz vorbei und frage, frage nochmals. Manchmal bin ich unheimlich dumm, und es ist immer eine bestimmte Art von Erklärung/Darstellung die ich benötige, die dann alles klar macht, und dann bin ich auch nicht mehr so dumm.
*)Traum. Träume. Unheimlich viel geträumt. Bis 6 als ich duschen ging, war das:
Denise war da! Im Traum. Die, meine Denise. Das zeigt auch wieder wie sehr die Kuh mir immer noch was bedeutet, oder was die mir bedeutet hat. Im Traum also, war ich richtig Froh und voll wiedererwachtem Selbstbewusstsein, ich lief durch einen Raum, da waren Leute, einer sicher ein Afrikaner, und ich hatte keine Minderwertigkeitskomplexe, ich fühlte mich sicher, weil ich wusste das Sie jetzt wieder meine Freundin sei. Wir wollten eine Schifffahrt machen. Von den Schiffen im Wasser hätte ich für mich imposanter aussehende gewählt, mit einem burgfestungsähnlichem Aufbau, der eine bessere Aussicht versprach, ich war dann aber natürlich einverstanden mit ihrer Wahl. Das Boot war flacher, teilweise Holz, sah aber wenigstens schnell aus. Bei genauerm Hinsehen erkannte ich das die mächtiger aussehenden Schiffe teilweise aus Karton waren. In ihrem/unserem Schiff sass jemand, ein Afrikaner und ich sagte zu ihr “aber nur wen der aussteigt” und es war, glaube ich, okay für Sie. [Dazu ist zu erzählen, die Denise ihr Freund vor mir, ihr damlaiger Exfreund, war ein Afrikaner, von dem hatte sie auch die Geschlechtskrankheit. Einmal in Zürich, in der Nähe vom Globus bei der Tramhaltestelle, war ich mit Denise unterwegs und sie hat den getroffen, ist ihn begrüssen gegangen, Küsschen, und hat kurz mit dem geredet. Sehr freundschaftlich. Seltsam. Ihr Männerhass. Ich dachte ja mal, ich hätte besser mit ihr geredet, reden können. Jetzt denke ich, so wie ich Frauen bis jetzt kenne, besser das nicht, es wäre viel komplizierter geworden und viel unverständlicher, die sich verdeutlichten Widersprüche wären nur mir klar und sie wäre noch viel weiter darin verkrochen und hätte es noch mehr an mir ausgelassen. (Ich denke nun in diesem Kontext an Judith und ihre Kindheit, und ahnte nur schlimmes, ich habe ja keine Zeit aber hätte mir voll dazu was abgezwungen. I'm Dumb. Es kann ja nicht sein, das Judith nicht an diese naheliegenden Informationen kommen würde. Komplexe Sache. Das diese ganze Konstellation. ohne genaueres zu kennen, verschiedenste Konflikte haben musste,aber ich habe keine Zeit und bion ). Dann der Zulu vor dem Black-Out, sagte zu mir "Die Denise, das ist so eine nur zum Ficken" Sinngemäss. Ich sagte nichts dazu, das war so genau das undenkbarste was der schwarze Kleinganove da vor mir aus seinem Mund lies.] —- Irgendwo, Leute, die, so denke ich mal, mir eher freundlich gesonnen waren. Die Landschaft war gelblich, beige. Mit futuristischen Bauten, so rutschbahnengleiche Spiralen, gewendelte Türme oder Bahnen. Ich weiss nicht mehr alles, was die Interaktion mit den Leuten betrifft, irgendwer sagte ich sei doch so wie ein Ausserirdischer, ich solle doch noch bleiben und zu den Türmen gehen. Ich ging zu dem Turm, der gewendelten Bahn, und dachte noch das irgendwer, ich habe keine Ahnung auf wen sich dieser Gedanke bezog, doch ein Ausserirdischer sei, und nicht ich. Dann versuchte ich die Bahn hochzugehen, ich versuchtew die selbe Einstellung wie bei der Autobahnbrücke eines letzteren Traums, aber es war viel zu steil. Ich glaube auch das die Bahn sich geteilt hat, eine Abzweigung, und auf der linken Seite sass ein Gorilla. Ich habe aufgegeben. Nicht zu schaffen. —-
(Ich ging duschen und legte mich danach, nach wenigem Lesen, wieder ins Gedöse.)— Ich war auf einer Redaktion. Nackt? In dieser Traumsquenz war ich, vielleicht mehreremale nackt in der Öffentlichkeit. Jemand sollte mich zur Arbeit fahren, ins St.Jakob zum Viadukt. Irgendwie wurde es viel zu spät. ICh war angepisst, etwa:”Noch nie kam ich zu Spät! Was soll ich nur tun! GIbt schlechte ‘Noten’”. Einer war glaubs schwul. Dann waren auch Frauen da. Ich habe irgend ein GEbändel gehabt. Die kam auch mit, dieser Fahrer war ein Fahrdienst und hatte viele Leute die mitfuhren, mehr als ins Auto passten, es wurde viel zu Spät, aber wir haben uns dann irgendwie geeinigt und es wurde glaubs doch wieder möglihc. Auch hier habe ich das meiste, der vielschichtigen Interaktionen (Unterhaltungen, bis auf möglciherweise eine Umarmungszene oder Diskussion in Nackt mit einer FRau.) vergessen.
*) Falls es Dich interessiert, liebes Tagebuch, wenn Du es nicht schon weisst, da sagt ein Stefan etwas der nicht ich ist. Ich glaube kaum das diese Ballade mein Lieblingssong wär von dem Album. Das wage ich zu bezweifeln. Ich habe es ja jetzt noch nie ganz gehört, aber vom schon Gehörten verzweifle ich dauernd wenn ich darüber nachdenke, bei allem Respekt, das liegt mir gar nicht. Was auch völlig egal wäre, wenn nicht……
*)Set und Setting sind ungemein wichtiger als…Dumm das so vorzu’bestimmen’. Weil es aus den Momenten heraus sich entwickeln muss oder nicht. Es geht nicht um das….. Jegliche Erfahrung(en) können im Vergleich zu einem, nun, geistvollen, gar geistvollstem Set&Setting, nichts bedeuten.
*)Internet funkt nicht. Habe Sabines Stick um von vorne zu installieren und habe das Alles als Grund genommen wieder……… und warte auf eine schöne Fantasie, ich kann mich dann in Sie reinfühlen. Sie denken und mich sein. Oder so.
*)Gitarrenaufgabe sind Rythmen (h, wo bist du, wo geeeeehst du hin), 4tel, shuffle, offbeat mit Am,G,F,E. Das ist gut, weil ich total nie den Scheibenwischer machte/übte, sondern nur die gedachten/-fühlten Schläge spielte. Der SCheibenwischer scheint was zu bringen, ich übe das mal, so gut ichs hinkrieg. Hit The Road JAck
*)punkt punkt punkt und ganz verschieden.
Sufjan Stevens, The Age Of Adz – fängt grossartig an, dann wird es Too Much, ist das absichtlich so gehalten? Wortwörtlich, der Song nimmt sich wortwörtlich, viel zu viel Equipment und spuren. Hier hatte ich den Schluss des Songs gar weggeskipt, das war zuviel. Dann empfand ich es noch durchzogen, bis der letzte Song alles klar macht und eine unglaublich schön interessante Reise zu einem wieder überraschenden aber gleichzeitig total passenden wunderschönen Ende kommt, das sich nochmals selbst übertrifft.
Irgendwann (sorry, Sufjan) werde ich auch den Backkatalog reinziehen, ich weiss von Gelesenem das es da unelektronischer zu- und hergeht. Aber vom geistigen Nährboden habe ich keine Bedenken. Ich bin jetzt noch in einer Phase. [Elektronik vs. Unplugged, das eine schliesst das Andere wohl nicht aus. Genauso wie ich Photoshoppen will, will ich mit Wasserfarben malen. Zeitversetzt. Oder kombiniert. Fingerfarben. Mit Fäkalien. Keine Ahnung. Oder doch. Zu Letzterem: denke ich nach was ich darüber geschrieben habe, kann ich zwar nachvollziehen dass es eine Entwicklung geben kann, das es Plausibel ist. Aber vom Gefühl her. Ganz ehrlich: Ihhhhhh, nein.]
[Freie Liebe] Rave. Goa. Techno.
SERIOUS: es gibt dazu auch ein Buch, es steht geschrieben, es mag gut 10 Jahre alt sein, über die Techno Bewegung Schweiz und überhaupt, Techno rühmte sich und es ward sein Attribut der sexfreien Zone, darum habe es auch so viele (schöne) Mädels, weil sie nicht angebaggert werden. Habe ich Zeit und Wille suche ich das Buch. HINWIL: Das mag heute nicht so sein, oder nicht für alle usw, oder vergessen, aber die KRaft drückte zu stark runter als das Jemand Ficken konnte, so rein Kopmässig – Hass machte sofort hässlich, unnormal, wurde sichtbar- natürlich werden sich mit der Zeit Schlaumeier Strategien überlegt haben um dieses Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, irgendwann war jede Party zuende. Ich unterstelle jeglichem sich in Trance gebenden Party-Volk eine sexfreie freie Liebe.
Vielleicht ist dann einst die Frage welche Menschen diese Sphäre verdient haben, irgendwann fängt jede Party wieder an.
Das musste ich vielleicht sagen, auch wenns mich gleich wieder ärgert!
ICh habe heute Cornelia noch den ‘Summer of Girls’ empfohlen, und ich wollte nicht schreiben “..schlaue Moderatorin”, weil das auch als Option dalag, und schrieb um Himmels Willen “..nette…”
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Harry Potter. War im Kino. Und ich war auch da.
Ich habe das Buch gelesen. Obwohl das meiste mir sofort vom Buch her bekannt vorkam (Bedeutet dass der Film gut ist, oder dass ich das Buch gut gelesen habe, oder dass ich dieselbe Vorstellung habe wie die Filmemacher?), richtig faszinierend war das in der Deutlichkeit, ist mir aber im Buch die Parallele zu ‘Star Wars’ a)nicht aufgefallen b)aufgefallen und ich habe es vergessen, total vergessen. Diese Ähnlichkeit konnte wohl nur der Film wecken weil die ganze Zauberstab hantiererei und fuchtlerei mir etwas boshaft wie eine verkümmerte Laserschwertvariante vorkam, das Besenfliegen wie diese Flug-Töffs der Sturmtruppen. Dazu muss ich jetzt ergänzen, im Film waren es vorallem die Dialoge und die Ortschaften, die Sets und halt der Handlungsstrang der mir so Bekannt vorkam. Der Voldemor gar nicht. Dafür der verkümmerte Schrumpelgreis-Embryo-Voldemoor am Schluss dafür irgendwie schon. Aber das Krasse der Parallele ist die ‘Ich bin dein Vater, Luke’-Wendung. Also das ist, etwas räumlich und zeitlich und handlungsträger- versetzt und so, genau der selbe emotionale Plot. Ich staunte vor mich hin. Sowas.
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Ja, ich weiss jetzt nicht wie ich das sagen soll, ohne das es falsch rüberkommt, vielleicht liege ich ganz falsch, es ist auch zu naheliegend und es soll auch nicht aufdringlich oder klugscheisserisch aka. besserwissermässig sein. Ich konnte das jetzt nich so genau prüfen, ich habe nur eine Schwulenseite gefunden (Wie der Zufall es will, lese ich gerade Chrisitan Krachts ‘1979′ und der Protagonist ist eine Schwulette, wie, tut mir leid, der selbige Kracht im Faserland sich seinen dortigen Protagonisten über eine Gruppe Homos in wahnwitziger Weise seine Gedanken machen liess, oder eben darüber plaudern liess. 1979 ist vielleicht so eine Wiedergutmachung. Spielt übrigens in Teheran, euer Doktor ist doch Iraner. Letzteren ‘ihr’ Präsident habe ich im Euronews letztens genau beobachtet.) und da ging es auch noch viel weiter als was ich gerade dachte. Ich dachte gelesen zu haben, dass sich Judiths Eltern trennten. Oder so. Und ich dachte dass dieser Song für Sie so wichtig ist und ihre Fans wie die Fliegen anzieht [also bitte, mit "Tränchen wegdrücken"... Ich will ehrlichst niemand beleidigen - Aber wenn irgendeine Menschenseele meine "Sorgen" verfolgt hätte, würde sich die vor Lachen die eine oder andere Träne wegdrücken müssen, Grrrr, wie wenn extra! Miau.] weil es so Psychohygienemässig nötig ist. Verarbeitung von Kindeskummer. Undso. Und ganz ehrlich, wenn ich darüber nachdenke wäre meine Mutter vielleicht auch glücklicher gewesen hätte sie das probiert, probieren gekonnt, ich habe ja keine Ahnung. Ich kann, ganz der Macho (?), Frauen dahingehend verstehen, aber auch nur in dieser Zeit in der die jetzt Menschheit lebt und immer lebte, aber ganz genau gesagt, würde ich nie und nimmer deswegen einjemand ablehnen. Da ich die Band Placebo total super finde, wenn denn mein Wissenstand richtig ist, ich mag das jetzt nicht auch noch googeln (ich bin mir jedesmal eine Menge bewusst wenn ich dieses Wort benutzt, aber ich bleibe mal dabei, das würde ein wahrhaftiges Menschengeschlecht um mich herum sich auch mal überlegen, oder es im Diskurs, in der Beobachtung behalten. Bla), kann das auch einfach so sein das auch vollständig Gewordene Gestalten (einst) in vollstem Geist in einem männlichen Körper sich mit einem gleichen Körper verschmelzen, ich kann mir das einfach nicht glauben. Ich habe mich zu meiner Einstellung von Homosexualität auch schon mal ausgelassen. Also, was solls. Als Jetzt-Geschädigter muss ich einfach mal sagen, auf Bildern von Lesben schauen die Frauen teilweise also so innig und vertrauensvoll, das sehe ich nie in Heterozeugs. Könnte auch Einbildung sein, eigentlich habe ich die Nase voll von diesem ganzen “Kultur”zweig. Von hier verlinke ich gleich zu allem was ich so in der Zeitung lese, und ich kann es einfch nicht fassen. Echt jetzt. Das übersteigt jeglichen Wahnsinn! Total Plemplem.
Ich finde ja man könnte über alles reden. Aber bei zu vielen merke ich das da mit Reden auch nichts mehr zu ändern ist. Diese Welt ist verloren.
Wer das nicht begreift!
Bitte liebe Judith, ich verstehe nicht was passiert ist, ich weiss nicht mal mehr wie ich nicht nur etwas Aussagekräftiges machen wollte sondern etwas bewegen wollte, aber ich weiss das in der Musik und der Kunst so viel mehr Wahrheit steckt als mir irgendeiner, scheiss-egal-wer, eure Postings und News und was-weiss-ich eingeschlossen auch, sagen könnte. Und so viel Bemühen ich auch von Menschen wie Euch wahrnehme, das reicht nicht. Das bringt zwar viel an Gefühlen, behält sie am Leben und alles, aber ohne eine massive Erleuchtung seid ihr veroren. Diese Welt ist verloren.
Ich laufe durch Winterthur, die Marktgasse hinauf und an bestimmten Tagen (nebst an anderen Tagen den Parteien, in dieser Form gleichberechtigt mit Ständen, selbst die Piratenpartei) versuchen allerorts junge Menschen von diversesten Hilfsorganisationen Leute anzuwerben für Mitgliedschaft, für Spenden und alles macht auf die direkte Weise Sinn. Manchmal wenn ich in ein Gespräch verwickelt werden, ich kann nur sagen, ich müsste alle unterstützen, Wasser, Kinder dort, Kinder hier, Arme dort, Arme hier, Greenpeace, Strom so, ich habe keine Ahnung. Das scheint mir furchtbar chaotisch und ohne gemeinsames Ziel. Das tut mir immer alles so Leid. Was ich nicht sagen kann, oder noch nicht richtig sagen konnte, gesagt habe – diese Welt ist verloren!
Was auch immer die Judith für Geschichten mit ihren Eltern in sich hat, ganz ehrlich, in einer besseren Welt, die bei bestem Optimismus Jahre weit weg liegt, würde ich ihr den Film empfehlen den ich vom Mdma kenne, inklusive aus ähnlichem Setting. Da würde einjeder zu erzählen haben, ich kann das gar nicht mehr nachvollziehen was es da alles zu erzählen gibt das von tief Innen kommt. Vorallem weill ich ja da trotz ungehindert stundenlangem redefluss eigentlich ein stumpfer unselbstbewusster (in Sinne von Erkenntniss, von Bezug zu früheren Lebensphasen) Gringo war, ‘come to daddy’ und ich weiss nicht wo ich bin,noch wo ich war, es ist die Hölle. Es war alles voller Liebe (Björk, ‘all is full of love’ im genialen Funkstörung-mx) oder wie. Diese Energie hätte noch beinahe ausgereicht um das Cannabis zu legalisieren, es war aber schon am schwinden und all die Hanfläden verschwanden dann auch und die Abstimmung kam nicht durch. Ich sehe natürlich mit aller Klarheit das dies auch richtig war, weil eben die Zusammensetzung der teilhabenden Menschen einfach nicht stimmt. Vielleicht ertrage ich diese Ballade in einem geruhenem Setting auch einmal und verstehe die musikalische Information. Auch wenn ich es lieber von Judith erfahre, ‘es aus Ihr rausplaudere’ , sowas, da kann ich mich erinnern, habe ich so von ‘Euch’ allen als nötiges Ereigniss, in der Entwicklung zu was Neuem als Passierendes, gedacht. Es ist mehr in jemand drin als selbst Freud wusste. Der war meiner Meinung nach nicht gerade weit gekommen.
Wenn ich nur ein wenig nachdenke wie viel Leute ich eigentlich erwartet habe um zu zügeln (=Umziehen), und wie lange das dauern würde bis die Alle abstimmen können (obwohl ich hier die Ausstrahlung und Einflussnahme nicht denken mag), und gleichzeitig wie weit die Welt schon ist, drehe ich durch.
Dieser Gavin Rossdale, von dem ich vorallem anfänglich schon mal erzählt habe, ist ja ein guter Freund von dem schweizer Tennisprofi Roger Federer. Darum liest man ab und zu was in der Zeitung, mehr als man würde nur durch seine mediale Rolle als Musiker.
Der hat scheints eine Tochter, die ist über 20 (!!! ich ticke aus), und zieht sich für den Playboy aus. Übrigens, weils mir jetzt in den Sinn kommt, der wurde Ausgangsmässig teilweise sozialisiert in Schwulenclubs, auch wenn ich das auch nur wieder gelesen habe, oder meine es gelesen zu haben.
Als ich mit der Clique, den Wanna-Bes, zusammen war, hatte ich an einem 1.August die Idee, die Idee unter Umständen als wir alle etwas angetrunken waren, einen ‘Roger’ zu suchen. Spontan fing ich an nach einem “Roger” zu rufen. (Möglicherweise war das schon vorher ein paar mal Running-Gag, mein Gag, ungelogen. Gerade weil wir niemanden kannten mit dem Namen Roger. Niemand). “Wo ist nur der Roger?”, “Hat jemand den Roger gesehen?” Wir gingen dann bei Wohnblöcken wo klingeln und fragten jeweils in allem Ernst ob der Roger da ist, und wenn nicht, ja wo er dann sei. Das war echt witzig. Der Clou: EinTV-Spot im Schweizer Fernsehen, Jahre (?) später, glaubs Swisscom oder so, wo der leicht surreale Witz genau so fällt, “Wo ist der Roger?”. Ich hatte mich da dann gefragt, woher die das haben, weil von den Wanna-Bes meines Wissen sicher niemand in einer Werbeagentur oder so schafft. Ich bin mir jetzt auch gar nicht mehr sicher. Irgendwann wird sich das aufklären. Ich meine ob der Spot existiert und so.
Sufjan Stevens, The Age Of Adz – fängt grossartig an, dann wird es Too Much, ist das absichtlich so gehalten? Hier hate ich den Schluss des Songs gar weggeskipt, das war zuviel. Dann empfand ich es noch durchzogen, bis der letzte Song alles klar macht und eine unglaublich schön interessante Reise zu einem wieder überraschenden aber gleichzeitig total passenden wunderschönen Ende kommt, das sich nochmals selbst übertrifft.
Irgendwann (sorry, Sufjan) werde ich auch den Backkatalog reinziehen, ich weiss von Gelesenem das es da unelektronischer zu- und hergeht. Aber vom geistigen Nährboden habe ich keine Bedenken. Ich bin jetzt noch in einer Phase. [Elektronik vs. Unplugged, das eine schliesst das Andere wohl nicht aus. Genauso wie ich Photoshoppen will, will ich mit Wasserfarben malen. Zeitversetzt. Oder kombiniert. Fingerfarben. Mit Fäkalien. Keine Ahnung. Oder doch. Zu Letzterem: denke ich nach was ich darüber geschrieben habe, kann ich zwar nachvollziehen dass es eine Entwicklung geben kann, das es Plausibel ist. Aber vom Gefühl her. Ganz ehrlich: Ihhhhhh, nein.]
[Freie Liebe] Rave. Goa. Techno.
SERIOUS: es gibt dazu auch ein Buch, es steht geschrieben, es mag gut 10 Jahre alt sein, über die Techno Bewegung Schweiz und überhaupt, Techno rühmte sich und es ward sein Attribut der sexfreien Zone, darum habe es auch so viele (schöne) Mädels, weil sie nicht angebaggert werden. Habe ich Zeit und Wille suche ich das Buch. HINWIL: Das mag heute nicht so sein, oder nicht für alle usw, oder vergessen, aber die KRaft drückte zu stark runter als das Jemand Ficken konnte, so rein Kopmässig – Hass machte sofort hässlich, unnormal, wurde sichtbar- natürlich werden sich mit der Zeit Schlaumeier Strategien überlegt haben um dieses Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, irgendwann war jede Party zuende. Ich unterstelle jeglichem sich in Trance gebenden Party-Volk eine sexfreie freie Liebe.
Vielleicht ist dann einst die Frage welche Menschen diese Sphäre verdient haben, irgendwann fängt jede Party wieder an.
Das musste ich vielleicht sagen, auch wenns mich gleich wieder ärgert!
ICh habe heute Cornelia noch den ‘Summer of Girls’ empfohlen, und ich wollte nicht schreiben “..schlaue Moderatorin”, weil das auch als Option dalag, und schrieb um Himmels Willen “..nette…”
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Harry Potter. War im Kino. Und ich war auch da.
Ich habe das Buch gelesen. Obwohl das meiste mir sofort vom Buch her bekannt vorkam (Bedeutet dass der Film gut ist, oder dass ich das Buch gut gelesen habe, oder dass ich dieselbe Vorstellung habe wie die Filmemacher?), richtig faszinierend war das in der Deutlichkeit, ist mir aber im Buch die Parallele zu ‘Star Wars’ a)nicht aufgefallen b)aufgefallen und ich habe es vergessen, total vergessen. Diese Ähnlichkeit konnte wohl nur der Film wecken weil die ganze Zauberstab hantiererei und fuchtlerei mir etwas boshaft wie eine verkümmerte Laserschwertvariante vorkam, das Besenfliegen wie diese Flug-Töffs der Sturmtruppen. Dazu muss ich jetzt ergänzen, im Film waren es vorallem die Dialoge und die Ortschaften, die Sets und halt der Handlungsstrang der mir so Bekannt vorkam. Der Voldemor gar nicht. Dafür der verkümmerte Schrumpelgreis-Embryo-Voldemoor am Schluss dafür irgendwie schon. Aber das Krasse der Parallele ist die ‘Ich bin dein Vater, Luke’-Wendung. Also das ist, etwas räumlich und zeitlich und handlungsträger- versetzt und so, genau der selbe emotionale Plot. Ich staunte vor mich hin. Sowas.
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Ja, ich weiss jetzt nicht wie ich das sagen soll, ohne das es falsch rüberkommt, vielleicht liege ich ganz falsch, es ist auch zu naheliegend und es soll auch nicht aufdringlich oder klugscheisserisch aka. besserwissermässig sein. Ich konnte das jetzt nich so genau prüfen, ich habe nur eine Schwulenseite gefunden (Wie der Zufall es will, lese ich gerade Chrisitan Krachts ‘1979′ und der Protagonist ist eine Schwulette, wie, tut mir leid, der selbige Kracht im Faserland sich seinen dortigen Protagonisten über eine Gruppe Homos in wahnwitziger Weise seine Gedanken machen liess, oder eben darüber plaudern liess. 1979 ist vielleicht so eine Wiedergutmachung. Spielt übrigens in Teheran, euer Doktor ist doch Iraner. Letzteren ‘ihr’ Präsident habe ich im Euronews letztens genau beobachtet.) und da ging es auch noch viel weiter als was ich gerade dachte. Ich dachte gelesen zu haben, dass sich Judiths Eltern trennten. Oder so. Und ich dachte dass dieser Song für Sie so wichtig ist und ihre Fans wie die Fliegen anzieht [also bitte, mit "Tränchen wegdrücken"... Ich will ehrlichst niemand beleidigen - Aber wenn irgendeine Menschenseele meine "Sorgen" verfolgt hätte, würde sich die vor Lachen die eine oder andere Träne wegdrücken müssen, Grrrr, wie wenn extra! Miau.] weil es so Psychohygienemässig nötig ist. Verarbeitung von Kindeskummer. Undso. Und ganz ehrlich, wenn ich darüber nachdenke wäre meine Mutter vielleicht auch glücklicher gewesen hätte sie das probiert, probieren gekonnt, ich habe ja keine Ahnung. Ich kann, ganz der Macho (?), Frauen dahingehend verstehen, aber auch nur in dieser Zeit in der die jetzt Menschheit lebt und immer lebte, aber ganz genau gesagt, würde ich nie und nimmer deswegen einjemand ablehnen. Da ich die Band Placebo total super finde, wenn denn mein Wissenstand richtig ist, ich mag das jetzt nicht auch noch googeln (ich bin mir jedesmal eine Menge bewusst wenn ich dieses Wort benutzt, aber ich bleibe mal dabei, das würde ein wahrhaftiges Menschengeschlecht um mich herum sich auch mal überlegen, oder es im Diskurs, in der Beobachtung behalten. Bla), kann das auch einfach so sein das auch vollständig Gewordene Gestalten (einst) in vollstem Geist in einem männlichen Körper sich mit einem gleichen Körper verschmelzen, ich kann mir das einfach nicht glauben. Ich habe mich zu meiner Einstellung von Homosexualität auch schon mal ausgelassen. Also, was solls. Als Jetzt-Geschädigter muss ich einfach mal sagen, auf Bildern von Lesben schauen die Frauen teilweise also so innig und vertrauensvoll, das sehe ich nie in Heterozeugs. Könnte auch Einbildung sein, eigentlich habe ich die Nase voll von diesem ganzen “Kultur”zweig. Von hier verlinke ich gleich zu allem was ich so in der Zeitung lese, und ich kann es einfch nicht fassen. Echt jetzt. Das übersteigt jeglichen Wahnsinn! Total Plemplem.
Ich finde ja man könnte über alles reden. Aber bei zu vielen merke ich das da mit Reden auch nichts mehr zu ändern ist. Diese Welt ist verloren.
Wer das nicht begreift!
Bitte liebe Judith, ich verstehe nicht was passiert ist, ich weiss nicht mal mehr wie ich nicht nur etwas Aussagekräftiges machen wollte sondern etwas bewegen wollte, aber ich weiss das in der Musik und der Kunst so viel mehr Wahrheit steckt als mir irgendeiner, scheiss-egal-wer, eure Postings und News und was-weiss-ich eingeschlossen auch, sagen könnte. Und so viel Bemühen ich auch von Menschen wie Euch wahrnehme, das reicht nicht. Das bringt zwar viel an Gefühlen, behält sie am Leben und alles, aber ohne eine massive Erleuchtung seid ihr veroren. Diese Welt ist verloren.
Ich laufe durch Winterthur, die Marktgasse hinauf und an bestimmten Tagen (nebst an anderen Tagen den Parteien, in dieser Form gleichberechtigt mit Ständen, selbst die Piratenpartei) versuchen allerorts junge Menschen von diversesten Hilfsorganisationen Leute anzuwerben für Mitgliedschaft, für Spenden und alles macht auf die direkte Weise Sinn. Manchmal wenn ich in ein Gespräch verwickelt werden, ich kann nur sagen, ich müsste alle unterstützen, Wasser, Kinder dort, Kinder hier, Arme dort, Arme hier, Greenpeace, Strom so, ich habe keine Ahnung. Das scheint mir furchtbar chaotisch und ohne gemeinsames Ziel. Das tut mir immer alles so Leid. Was ich nicht sagen kann, oder noch nicht richtig sagen konnte, gesagt habe – diese Welt ist verloren!
Was auch immer die Judith für Geschichten mit ihren Eltern in sich hat, ganz ehrlich, in einer besseren Welt, die bei bestem Optimismus Jahre weit weg liegt, würde ich ihr den Film empfehlen den ich vom Mdma kenne, inklusive aus ähnlichem Setting. Da würde einjeder zu erzählen haben, ich kann das gar nicht mehr nachvollziehen was es da alles zu erzählen gibt das von tief Innen kommt. Vorallem weill ich ja da trotz ungehindert stundenlangem redefluss eigentlich ein stumpfer unselbstbewusster (in Sinne von Erkenntniss, von Bezug zu früheren Lebensphasen) Gringo war, ‘come to daddy’ und ich weiss nicht wo ich bin,noch wo ich war, es ist die Hölle. Es war alles voller Liebe (Björk, ‘all is full of love’ im genialen Funkstörung-mx) oder wie. Diese Energie hätte noch beinahe ausgereicht um das Cannabis zu legalisieren, es war aber schon am schwinden und all die Hanfläden verschwanden dann auch und die Abstimmung kam nicht durch. Ich sehe natürlich mit aller Klarheit das dies auch richtig war, weil eben die Zusammensetzung der teilhabenden Menschen einfach nicht stimmt. Vielleicht ertrage ich diese Ballade in einem geruhenem Setting auch einmal und verstehe die musikalische Information. Auch wenn ich es lieber von Judith erfahre, ‘es aus Ihr rausplaudere’ , sowas, da kann ich mich erinnern, habe ich so von ‘Euch’ allen als nötiges Ereigniss, in der Entwicklung zu was Neuem als Passierendes, gedacht. Es ist mehr in jemand drin als selbst Freud wusste. Der war meiner Meinung nach nicht gerade weit gekommen.
Wenn ich nur ein wenig nachdenke wie viel Leute ich eigentlich erwartet habe um zu zügeln (=Umziehen), und wie lange das dauern würde bis die Alle abstimmen können (obwohl ich hier die Ausstrahlung und Einflussnahme nicht denken mag), und gleichzeitig wie weit die Welt schon ist, drehe ich durch.
Dieser Gavin Rossdale, von dem ich vorallem anfänglich schon mal erzählt habe, ist ja ein guter Freund von dem schweizer Tennisprofi Roger Federer. Darum liest man ab und zu was in der Zeitung, mehr als man würde nur durch seine mediale Rolle als Musiker.
Der hat scheints eine Tochter, die ist über 20 (!!! ich ticke aus), und zieht sich für den Playboy aus. Übrigens, weils mir jetzt in den Sinn kommt, der wurde Ausgangsmässig teilweise sozialisiert in Schwulenclubs, auch wenn ich das auch nur wieder gelesen habe, oder meine es gelesen zu haben.
Als ich mit der Clique, den Wanna-Bes, zusammen war, hatte ich an einem 1.August die Idee, die Idee unter Umständen als wir alle etwas angetrunken waren, einen ‘Roger’ zu suchen. Spontan fing ich an nach einem “Roger” zu rufen. (Möglicherweise war das schon vorher ein paar mal Running-Gag, mein Gag, ungelogen. Gerade weil wir niemanden kannten mit dem Namen Roger. Niemand). “Wo ist nur der Roger?”, “Hat jemand den Roger gesehen?” Wir gingen dann bei Wohnblöcken wo klingeln und fragten jeweils in allem Ernst ob der Roger da ist, und wenn nicht, ja wo er dann sei. Das war echt witzig. Der Clou: EinTV-Spot im Schweizer Fernsehen, Jahre (?) später, glaubs Swisscom oder so, wo der leicht surreale Witz genau so fällt, “Wo ist der Roger?”. Ich hatte mich da dann gefragt, woher die das haben, weil von den Wanna-Bes meines Wissen sicher niemand in einer Werbeagentur oder so schafft. Ich bin mir jetzt auch gar nicht mehr sicher. Irgendwann wird sich das aufklären. Ich meine ob der Spot existiert und so.